Kummer bei unerfülltem Kinderwunsch - was tun? 9 Tipps gegen Depression, Beziehungsstress und psychische Probleme bei ungewollter Kinderlosigkeit

Unerfüllter Kinderwunsch kann zu Spannungen mit dem Partner und langfristig zu einer Depression führen. Die Psyche spielt eine große Rolle. Geht es euch auch so?


Ihr macht Euch Sorgen, weil Ihr schon länger darauf wartet, ein Kind zu bekommen?
Die Beziehung leidet darunter?
Die Lust schwindet?
Ihr werdet immer trauriger, gereizter und unglücklicher?
Ihr meint, bei Euch stimmt was nicht?
Ihr schämt Euch?
Ihr seid ganz allein damit?
Ca. 1/6 aller Menschen in Deutschland im Alter von Mitte Zwanzig bis Mitte Vierzig sind ungewollt kinderlos. Das ist eine ganze Menge und zeigt Euch, Ihr seid nicht allein und eine Schande ist es gleich gar nicht.
Aber über die Kinderlosigkeit hinweg tröstet diese Tatsache auch nicht. Im Gegenteil, das kann ganz schön auf die Psyche gehen.
Lebensvisionen realisieren sich nicht. Familienträume zerplatzen wie Seifenblasen.
Was bleibt übrig? Bei vielen Paaren erstmal nichts. Häufig kommt es zu Trennungen und Scheidungen nach dieser enttäuschenden Phase.

Wenn ihr unglücklich wegen unerfülltem Kinderwunsch seid und die Depression an die Tür klopft, dann habe ich für Euch hier 9 Tipps

  1. Plant den Kinderwunsch frühzeitig, wenn es Euch ein großes Anliegen ist.
    Je mehr Zeit Ihr Euch lasst, desto entspannter könnt Ihr es angehen.
  2. Lebt so gesund als möglich in dieser Phase. Das gilt für Frauen wie Männer, denn Kinderlosigkeit liegt interessanterweise in gleichen Teilen an der niedrigeren Fruchtbarkeit Beider! Viel Schlaf, viel Bewegung in der freien Natur, gute ausgewogene Ernährung, wenig Stress - emotional und beruflich - ist das A& O, und viel Freude am und Sinn im Leben!
  3. Lasst Euch beide medizinisch abchecken. 
  4. Überlegt frühzeitig, wie ihr damit umgehen wollt, wenn es trotz regelmäßigem intimen Kontakt zu keiner Schwangerschaft kommt. Sonst kann es passieren, dass Ihr ganz unvorbereitet aus allen Wolken purzelt. Nehmt Euren Wunsch ernst!
  5. Holt Euch ggfs. psychosoziale und seelsorgliche Hilfe von außen, z.B. Paartherapie oder eine andere Form psychologischer Therapie. Auch Formen religiöser bzw. esoterischer Spiritualität kann vielen Menschen in dieser Haltlosen Zeit Halt geben.
    Die Freude am Leben darf nicht zu kurz kommen, wenn Ihr Leben schenken wollt. 
  6. Künstliche Befruchtung (Kiwu Behandlung) gibt es in verschiedenen Schritten. Fangt rechtzeitig damit an, es Euch durch den Kopf gehen zu lassen, dann helfen vielleicht schon kleine medizinische Helferlein nach, z.B. die Insemination im Spontanzyklus. Danach käme die Insemination mit hormoneller Behandlung. Erst anschließend würde man zur In-Vitro-Fertilisation (IVF) schreiten bzw. zur Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) und zum Embryotransfer. Auch künstliche Befruchtung ist keine Schande. Je früher Ihr damit anfangt, umso mehr wird von den Krankenkassen finanziell übernommen. 
  7. Setzt Euch schon frühzeitig mit der Frage auseinander, ob Pflegekinder in Frage kommen könnten. Die Aufnahme als Pflegeeltern unterliegt dem heimischen Jugendamt. Auch ob, wann und welches Kind Euch anvertraut wird, wird vom Amt geregelt. Behörden sind verwaltende Institutionen. Da kann es manchmal sein, dass Ihr verschiedene Ansätze und Bedürfnisse habt. Wenn Ihr Euch schon früh damit befasst habt, und es gut heißt, ein „fremdes“ Kind aufzunehmen, dann seid Ihr auch im Umgang mit Behörden gewappneter.
    Für Adoptionen sind wir in der Regel meistens schon zu alt. Diese Möglichkeit steht freilich auch noch offen, an die Ihr dann schon sehr früh denken müsstet. 
  8. Wenn all das nicht funktioniert hat, ist es wichtig, dass Ihr Euch als Paar, weiterhin liebevoll begegnet. Mit gegenseitigen Schuldzuweisungen schadet Ihr nicht nur Eurem Partner sondern auch Euch selbst. Ihr verliert dann vielleicht den noch wichtigsten Menschen im Leben und bleibt ganz allein übrig.
    Der andere kann nix dafür und Du auch nicht. 
  9. Hinter all dem steckt vielleicht ein höherer Sinn, den Ihr momentan nicht erkennen könnt vor lauter Enttäuschung. Entwickelt Sinn und Freude auch außerhalb Eures Familientraumes.
    Habt wichtige liebe Menschen um Euch herum, die Euch trösten, aufmuntern und ablenken.

Wir sind im Leben auch dazu da, das Leben so zu gestalten, dass es uns und andere Menschen froh macht. Unsere Lebensberater stehen dir zur Seite. Medizinische Fragen klärst du aber bitte mit deinem Arzt oder du wendest dich direkt an eine Kinderwunschklinik. Mit jedem Lächeln, das Ihr Euch selber entlockt oder einem anderen Menschen aufs Gesicht zaubert, habt Ihr viel zum Frieden und zur Freude der Welt beigetragen!

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